Störche an der Elbe

Erlebnisraum mit Modell-Charakter

Qualitätsauszeichnung durch die UNESCO

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe wurde 1997 durch die UNESCO anerkannt. Diese Anerkennung würdigt die Einmaligkeit, die Qualität und das hohe Entwicklungspotenzial dieser Flussauenlandschaft, die sie für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und für eine modellhafte Regionalentwicklung besitzt.

Das UNESCO-Biosphärenreservat hat eine Fläche von rund 3.430 Quadratkilometern und erstreckt sich über 400 Kilometer entlang der Elbe! Die fünf Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben Anteil daran.

Zwischen Schnackenburg und Dömitz teilen sich Brandenburg und Niedersachsen rund 30 Stromkilometer des Biosphärenreservates.

Natur erleben

Natur erlebbar machen ohne sie zu beeinträchtigen ist eine Zielsetzung der Biosphärenreservate. Eine Reihe von gelenkten Naturerlebnis- Angeboten schließt die besonders geschützten Gebiete mit ein.

Naturerlebnis-Angebote werden von der Naturwacht Brandenburg und verschiedenen Natur- und Landschaftsführern im Biosphärenkalender 2014 angeboten. In Niedersachsen gibt es ein buntes Angebot von zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/innen. Ihre Angebote sind in der Broschüre “Natur und Kultur erleben” zu finden, die u.a. in den Touristinformationen erhältlich ist.

In Gartow gibt es in den Räumen der Tourist-Information eine Infostelle zum Biosphärenreservat. Auf der nordöstlichen Elbeseite bietet das Besucherzentrum Rühstädt sowie das Besucherzentrum Burg Lenzen in Form von Ausstellungen zahlreiche spannende Informationen zum Biosphärenreservat.

Kontaktadressen

Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue (Verwaltung)
Am Markt 1
29456 Hitzacker

Telefon: 05862 - 96 73 0
www.elbtalaue-niedersachsen
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Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Brandenburg (Verwaltung)
Neuhaus 9
19322 Rühstädt
Telefon: 038791 - 980 10
www.biosphaerenreservat-flusslandschaft-elbe.brandenburg.de
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Heide

Viele wärmeliebende Arten beherbergt der Höhbeck, der wie eine Insel aus dem Elbtal herausragt. Die Reste der Heideflächen sind Zeugen der einst intensiven Beweidung.

Biberfraß

Das Maskottchen der Elbtalaue ist zweifelsohne der Biber, der mittlerweile sämtliche Uferbereiche der Elbe als Revier beansprucht.

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Nirgendwo sonst in Brandenburg und Niedersachsen leben so viele Störche wie in der Elbtalaue. Sie finden hier nach wie vor optimale Lebensbedingungen.

Elbholz

Der Jahrtausende alte Eichen-Auenwald wird noch heute regelmäßig überflutet. Hier ist das Elbtal noch am wildesten und Heimat von Seeadler und Schwarzstorch.