Natur satt

Natur satt - Artenvielfalt auf engstem Raum

Hier im dünn besiedelten Dreiländereck von Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt findet sich noch ein vielgestaltiges Mosaik aus Wiesen-, Wald- und Flusslandschaften, in denen viele Tier- und Pflanzenarten ihr Rückzugsgebiet haben.

Da dieses Gebiet unter anderem im Übergangsbereich vom atlantischen zum kontinentalen Klima liegt, finden besonders viele Arten – die hier zum Teil ihre Verbreitungsgrenzen haben – günstige Lebensbedingungen vor. Der Raum Gartow-Lenzen beherbergt eine rekordverdächtige Artenvielfalt und bildet einen wichtigen Bestandteil der Biosphärenreservate Niedersächsische Elbtalaue bzw. Flusslandschaft Elbe-Brandenburg.

Natur erleben, Natur kennenlernen.

Mehrere Ausstellungen sowie ein umfangreiches Führungsangebot ermöglichen Ihnen so manch spannende Entdeckung. Aber auch unabhängig können Sie “auf eigene Faust” auf Naturspuren wandeln. Naturlehrpfade vermitteln Ihnen grundlegende Einblicke in die Natur der Elbtalaue:

  • “Auf den Spuren der Biber” (Biberlehrpfad, 2,6km rund um den Kleinen Gartower See)
  • “Seeadler beobachten” (Klaus-Bahlsen-Turm und Lehrpfad bei Nienwalde)
  • “Grenzlehrpfad” (Entlang der Innerdeutschen Grenze, Schnackenburg-Nienwalde)
  • “Zeitfenster” (Natur und Geschichte rund um den Höhbeck)
  • ”Haltepunkt Natur” (23 Stationen entlang der Elbe zwischen Cumlosen und Besandten)
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Heide

Viele wärmeliebende Arten beherbergt der Höhbeck, der wie eine Insel aus dem Elbtal herausragt. Die Reste der Heideflächen sind Zeugen der einst intensiven Beweidung.

Biberfraß

Das Maskottchen der Elbtalaue ist zweifelsohne der Biber, der mittlerweile sämtliche Uferbereiche der Elbe als Revier beansprucht.

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Nirgendwo sonst in Brandenburg und Niedersachsen leben so viele Störche wie in der Elbtalaue. Sie finden hier nach wie vor optimale Lebensbedingungen.

Elbholz

Der Jahrtausende alte Eichen-Auenwald wird noch heute regelmäßig überflutet. Hier ist das Elbtal noch am wildesten und Heimat von Seeadler und Schwarzstorch.